MEDICA 2018 : Bundesregierung im Hotspot der Medizintechnik

Zum sechsten Mal in Folge präsentiert die Bundesregierung auf der MEDICA Fördermaßnahmen für Medizintechnikunternehmen. Darüber hinaus stehen Vertreter der maßgeblichen Behörden Frage und Antwort rund um Forschung und Entwicklung, Erstattung, Zertifizierung und Markt.

Medica: Blick auf einen Messestand. Geschäftsleute stehen vor einem Tresen und vor einem Bildschirm. Sie unterhalten sich angeregt. Auf der Rückwand des messestandes steht: Medizintechnik am Innovationsstandort Deutschland.
Hersteller fragen - Experten antworten: am Stand der Bundesregierung auf der MEDICA.

Schon bald öffnet der weltgrößte Marktplatz für Medizintechnik-Innovationen, die MEDICA in Düsseldorf, ihre Pforten. Vom 12 bis 15. November 2018 wird die Metropole am Rhein zum internationalen Hotspot der Medizintechnik.

Aktuelle Fördermaßnahmen für Medizintechnikunternehmen

Zum sechsten Mal in Folge mit dabei: die Bundesregierung. Am Stand in Halle 15/A56, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam ausrichten, werden aktuelle Fördermaßnahmen für Medizintechnikunternehmen vorgestellt. Mit fortlaufenden, themenoffenen Fördermaßnahmen wie „KMU-innovativ: Medizintechnik“ oder dem „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ stärkt die Bundesregierung den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft. Daneben werden auch aktuelle Fördermaßnahmen vorgestellt, unter anderem zum Thema „Medizintechnische Lösungen in die Patientenversorgung überführen – Klinische Evidenz ohne Verzögerung belegen“. Mitarbeiter des Projektträgers Medizintechnik des BMBF sowie des ZIM-Projektträgers des BMWi informieren über Förderkriterien und geben Tipps für die Antragstellung. Ein Vertreter der Förderberatung des Bundes steht ebenfalls für persönliche Fragen zur Verfügung.

Hersteller fragen – Experten antworten

Daneben beantworten Vertreter der maßgeblichen Behörden sowie der Selbstverwaltung Fragen rund um den Innovationsprozess. Welche Anforderungen klinische Prüfungen oder Leistungsbewertungen erfüllen müssen, erklären Vertreter aus dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Antworten auf Fragen rund um die Einreichung von Antragsunterlagen für klinische Studien und das zentrale Erfassungssystem für Medizinprodukte geben Vertreter des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Wie ein Produkt erstattungsfähig wird, erläutern Mitarbeiter des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Vertreter der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG) erläutern das Konformitätsbewertungsverfahren und vermitteln Adressen und Ansprechpartner der Benannten Stellen in Deutschland und Europa. Insbesondere an Start-ups und junge Unternehmen richtet sich das Angebot des German Accelerator Life Sciences (GALS), einer Initiative des BMWi.

Projektforum Industrie-in-Klinik-Plattformen

Am zweiten Messetag, dem 13. November, findet außerdem um 11.30 Uhr ein Projektforum statt, bei dem sich die vom BMBF geförderten Industrie-in-Plattformen vorstellen. Im Anschluss bietet ein Brunch die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken.

© Medizintechnologie.de

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