Wochenrückblick : Bundesregierung beschließt Strategie Künstliche Intelligenz

Diese Woche gibt es dreimal etwas vom Bund: Die Strategie Künstliche Intelligenz, das Bundesverdienstkreuz und den Pharmadialog der Bundesregierung.

Künstliche Intelligenz: Eine menschenähnliche Roboterhand schwebt über der Tatsatur eines Laptops. Ein Finger tippt einen Buchstaben.
Die Strategie Künstliche Intelligenz ist nun beschlossene Sache. Vorausgegangen war ein Stellungnahmeverfahren.

Das Bundeskabinett hat auf einen gemeinsamen Vorstoß von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hin die Strategie Künstliche Intelligenz (KI) beschlossen. Die Bundesregierung will damit Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für KI-Technologien machen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sichern, eine verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Entwicklung und Nutzung von KI sicherstellen und einen gesellschaftlichen Dialog rund um KI führen. Ausführlicher Beitrag folgt.

Bundesverdienstkreuz für Professor Klaus-Peter Schmitz

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat Professor Klaus-Peter Schmitz für seinen außerordentlichen Einsatz auf dem Gebiet der Medizintechnik mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Er würdigt damit die wissenschaftlichen Leistungen von Professor Schmitz, seine wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Biomechanik und Biomaterialforschung von Stents, seine Tätigkeiten auf dem Gebiet der Forschungs- und Technologieförderung sowie seine Unternehmensgründung. Schmitz hat das gemeinnützige Institut für ImplantatTechnologie und Biomaterialien e.V. (iiB e.V.) gegründet, das er als Direktor leitet und das inzwischen inzwischen den Status eines An-Instituts der Universität Rostock hat. 1998 hat er das Medizintechnikunternehmen Cortronik ausgegründet, das als Teil der Biotronik-Unternehmensgruppe vaskuläre Implantate entwickelt und produziert.

Bundesregierung setzt Pharmadialog fort

Mit dem Pharmadialog will die Bundesregierung die Arzneimittelversorgung in Deutschland sichern und den Pharmastandort Deutschland stärken. Eine neue Gesprächsreihe für diese Legislaturperiode ist nun angelaufen. Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie haben mit den Dialogpartnern darüber diskutiert, wie neue Techniken und Trends für die Arzneimittelforschung, eine bestmögliche Patientenversorgung und den Innovationsstandort Deutschland besser genutzt werden können.

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