Eine Messehalle der Messe Nürnberg ist im dämmrigen Licht auf dem Bild zu sehen. Das Gebäude ist futuristisch aus Glas und Stahl gebaut und aerodynamisch designt.

Wochenrückblick : Kartellamt macht Weg für MedtecLive frei

Nachrichtenhunger auch über das Wochenende? Hier gibt es einige Kurzmeldungen, die zum Weglassen viel zu schade wären.

Ein junger blonder Mann mit Brille lehnt vor einer grauen Betonwand. Er verschränkt die Armevor seiner Brust.

VDI Young Professionals : Junge Ingenieure haben andere Bedürfnisse

Auf der Medtec Europe in Stuttgart fand erstmals das Jahrestreffen der Young Professionals aus der Medizintechnik im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) statt.

Ein rotes Herz auf petrolfarbenem Untergrund. Der Schlauch eines Stethoskops windet sich rund um das Herz. Medizinische Symbole in Sechsecken fliegen über das Bild.

Medical Apps : Kardiologen setzen auf mobile Entscheidungshilfe

Mobile Leitlinien-Apps gibt es bereits. Die App-Task Force der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie will mehr: Sie erstellt Tools zur Entscheidungsunterstützung.

Jens Spahn und Dr. Christian Göke, beide Männer mittleren Alters im Anzug, lächeln und klatschen in die Hände.

conhIT 2018 : Ein Heimspiel für Jens Spahn

Im Fokus der conhIT 2018 steht noch dieselbe Frage wie bei der Premiere im Jahr 2008: Wann ist die elektronische Gesundheitskarte flächendeckend verfügbar? „Spätestens in drei Jahren“, antwortete heute der neue Gesundheitsminister, Jens Spahn.

Chirurgie : Intelligente Vernetzung immer wichtiger

Parallel zu conhIT 2018 findet der 135. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) in Berlin statt. Die Mediziner sehen dringenden Handlungsbedarf in der Forschungsförderung, um kostenintensive Fehlentwicklungen in der Digitalisierung zu vermeiden.

Hintergründe

Eine Patienten liegt in einem Krankenbett, dass offensichtlich in einer häuslichen Umgebung steht. Ein Mann und eine Pflegekraft kümmern sich um Sie.
Kolumne

CE = China Export?

Im Bereich der Homecare-Produkte fällt auf, dass zwischen europäischen Medizinprodukten und solchen, die vor allem in China, aber auch den USA und anderen Drittstaaten hergestellt wurden, oft extreme Preisunterschiede bestehen. ' CE = China Export? ' Weiterlesen

„Wir brauchen eine Teststrecke“

Medizintechnologie.de sprach mit Matthias Schier vom Forum Medtech-Pharma e.V. (FMP) über den Medtech-Dialog in Bayern. ' „Wir brauchen eine Teststrecke“ ' Weiterlesen

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Die siebte Stufe zu erreichen … … das ist das Ziel von Krankenhäusern, die sich als digitale Vorreiter auszeichnen lassen wollen.

Denn die siebte Stufe bedeutet den ersten Platz im Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM) von HIMMS Analytics. Die HIMSS (Healthcare Information and Management Systems Society) ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Healthcare-IT-Mitgliederorganisation. Mit dem Ranking verfolgt das ausgegründete Beratungs- und Forschungsunternehmen HIMMS Analytics den digitalen Wandel der Medizin in den Krankenhäusern.

EMRAM soll als Orientierung für die digitale Transformation sowie als Möglichkeit zur offiziellen Anerkennung von digitalen Vorreitern genutzt werden. Die Kliniken arbeiten daran, die acht Stufen (0 – 7) zu absolvieren – mit dem Ziel, Stufe 7 zu erreichen: eine Umgebung, in der alle Aufzeichnungen über Patienten, ihre Diagnosen und die Behandlung papierlos funktionieren.

Zu Beginn des Jahres 2018 sind nur fünf Krankenhäuser in Europa in der obersten Stufe, darunter ist kein deutsches Krankenhaus. Das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg und das Klinikum Nürtingen sind derzeit die einzigen deutschen Kliniken in Stufe 6 und damit Mitglieder der begehrten Stage 6 & 7-Community.

Das EMRAM von HIMSS Analytics wurde 2005 in den USA entwickelt und 2010 erstmals auch für Europa veröffentlicht. Seit dem 1. Januar 2018 hat HIMMS Analytics die Beschreibungen und Voraussetzungen für die einzelnen Stufen geändert. Dadurch wird der fortschreitenden Entwicklung im Klinikbereich Rechnung getragen und die Messlatte angehoben, sich als wirklich fortschrittliches und digitales Krankenhaus bezeichnen zu können. (ga)

 

Weiterführende Informationen zum EMRAM:

Auflistung der Stage 6 & 7 Community

Neue EMRAM-Kriterien des Jahres 2018

1.202 Herzpumpen wurden im Jahr 2016 in Deutschland implantiert.

Die Deutsche Herzstiftung schätzt, dass etwa 1,8 Millionen Menschen in Deutschland an Herzschwäche leiden. Stationär werden Patienten am häufigsten aufgrund von Krankheiten des Kreislaufsystems behandelt. Die häufigste Einzeldiagnose ist dabei die Herzinsuffizienz (ICD-10 I50, 455.250 Fälle). Und es kommen mittlerweile 11.000 Fälle pro Jahr hinzu. Zwischen 1995 und 2015 haben sich die Einweisungszahlen verdoppelt. Im Endstadium von Herzinsuffizienz hilft nur ein neues Herz. Es gibt aber nur extrem wenige Spenderherzen. 2016 wurden 297 Herzen in der gesamten Bundesrepublik transplantiert.

In Deutschland wurden laut Herzbericht im Jahr 2016 insgesamt 1.202 künstliche Herzpumpen, sogenannte Herzunterstützungssysteme, implantiert (und 1.732 Herzunterstützungssysteme explantiert). Nimmt man den IQTIG-Qualitätsreport 2016 zur Rechengrundlage, so werden gegenwärtig vier Mal mehr Herzunterstützungssysteme als menschliche Herzen in Deutschland implantiert. Zum Vergleich: Vor zwölf Jahren wurden lediglich 350 Herzunterstützungssysteme in Deutschland eingesetzt.

Mittlerweile gehen die Herzchirurgen dazu über, früher im Krankheitsverlauf die Herzunterstützungssysteme zu implantieren, um irreversible Folgeschäden an anderen Organen, etwa an der Leber oder den Nieren zu verhindern. Noch ist die Herztransplantation der Goldstandard, um Patienten mit Herzinsuffizienz im Endstadium zu behandeln. Allerdings gehen Experten davon aus, dass die Herzunterstützungssysteme in den nächsten zehn bis 15 Jahren absolut gleichwertig zu einer Herztransplantation sein werden. (lp)

 

Mehr zum Thema:

Innovationen für bessere Therapien gesucht

Bedarf an Herzunterstützungssystemen steigt

Interview: Break Even fast erreicht

Motor für ein zweites Leben

65 Prozent ihres Umsatzes erzielen deutsche Medizintechnikunternehmen im Ausland.

Insgesamt machten die Unternehmen (mit mehr als 20 Beschäftigten) nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2016 einen Umsatz von mehr als 28 Milliarden Euro. Die Branche ist überwiegend klein- und mittelständisch geprägt: 93 Prozent der Betriebe haben weniger als 250 Mitarbeiter.

Aufgrund des florierenden Auslandsmarktes wachsen die Umsätze nach wie vor – weltweit um 5,9 Prozent. Betrachtet man nur den Inlandsmarkt, fällt das Umsatzwachstum mit 2,9 Prozent allerdings nicht ganz so üppig aus.

Wichtigste Zielregion für deutsche Medizintechnikausfuhren ist derzeit die Europäische Union – 40 Prozent der Exporte gehen in die Mitgliedstaaten. Rechnet man die Ausfuhren ins restliche Europa dazu, beläuft sich das Exportvolumen ins europäische Ausland auf mehr als die Hälfte. Auf Nordamerika und Asien entfallen zusammen jeweils etwa 20 Prozent.

Neben den Exportzahlen zeichnen auch weitere Branchenkennzahlen ein positives Bild. In rund 1.250 Betrieben mit einer Unternehmensgröße von mehr als 20 Beschäftigten stehen insgesamt etwa 133.000 Menschen in Lohn und Brot. Nimmt man die 81.000 Beschäftigten aus 11.300 Kleinstunternehmen noch hinzu, kommt man auf insgesamt 214.000 Beschäftigte. Die Medizintechnikbranche ist also ein Jobmotor, der nach wie vor gut läuft. Sie ist überwiegend klein- und mittelständisch geprägt – 93 Prozent der Betriebe haben weniger als 250 Mitarbeiter. (eh)

 

Mehr zum Thema:

„Wir brauchen eine bessere Fortschrittskultur“

Quellen:

BVMed Jahresbericht 2017

Herbstumfrage 2017

Spectaris Jahrbuch 2017

Best Practice

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Ein Flughafentower auf dem in großen weißen Buchstaben Brainlab geschrieben ist.
Industrie-in-Klinik

Auf dem Weg zum Autopiloten für Chirurgen

Im vergangenen Jahr hat Brainlab die Räume im neuen Hauptsitz des Unternehmens in München-Riem bezogen. Brainlab produziert und entwickelt seit mehr als 25 Jahren softwaregestützte Medizintechnik für minimal-invasive Eingriffe. ' Auf dem Weg zum Autopiloten für Chirurgen ' Weiterlesen

Ganz oder gar nicht

Ein Jahr später als ursprünglich geplant, hat in Leipzig hat vom 21. bis 23. März 2018 die erste XPOMET stattgefunden. Das Warten hat sich gelohnt. 1.700 Besucher nahmen an der „Convention für Innovation und Hightech in der Medizin“ teil – keine schlechte Bilanz fürs erste Mal. Gründer Ulrich Pieper will mit dem neuen Format zeigen, was in der Medizin alles möglich ist. ' Ganz oder gar nicht ' Weiterlesen