Die Gesundheits-App Vivy: Die Illustration zeigt eine Frau, die ein Handy in der Hand hält. Um sie herum ist ein Kreis gezogen. IN dem Kreis ist ein Rettungswagen, ein Arzt, ein Geschäftsmann und eine Frau am Computer zu sehen. Im Bildhintergrund ist die hellgraue Silhouette einer Stadt zu erkennen.

Digitale Patientenakte : Vivy legt los

Millionen Versicherte können ihre Gesundheitsdaten über eine neue Handy-App verwalten. In der digitalen Akte „Vivy“ können Befunde, Laborwerte und Röntgenbilder gespeichert werden.

Das Bild zeigt einen Laptop aus dem augenscheinlich ein Arzt ein Stethoskop hält. Es wirkt so, als würde das Stethoskop aus dem Bildschirm hervorkommen.

Tag der Patientensicherheit : Digitalisierung als Chance

Die Digitalisierung ist für die Patientensicherheit mehr Chance als Risiko, wenn man sie kritisch begleitet. Das ist die Losung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) zum gleichnamigen Aktionstag. Sieben Technologien mit besonderem Potenzial hat das APS ausgemacht.

DAs Bild ist teilweise unscharf in verschiedenen Farbtönen, blau, rot gelb. Es schimmern Textzeilen mit Computercodes hervor, die teilweise scharf sind.

Kurz&Bündig : Siemens warnt vor Cyberattacken

Nachrichtenhunger auch über das Wochenende? Hier gibt es einige Kurzmeldungen, die zum Weglassen viel zu schade wären.

Auf dem Bild sind viele lila Punkte zu sehen, unregelmäßig angeordnet. Es sind Krebszellen aus der Lunge unter einem Mikroskop vergrößert.

Krebs : Mehr Diagnosen weltweit

Die Weltgesundheitsorganisation hat die neue globale Krankenlast zu Krebs veröffentlicht. Demnach nehmen die diagnostizierten Krebserkrankungen weltweit zu.

Vier Ärzte stehen um einen liegenden Patienten herum und untersuchen ihn.

Sepsis : Unterschätzte Krankheit mit tödlichen Folgen

Experten fordern die Entwicklung eines nationalen Sepsisplans. Im internationalen Vergleich gebe es in der Bundesrepublik eine unverhältnismäßig hohe Sepsissterblichkeit.

Hintergründe

Eine Frau mit Arztkittel und VR-Brille zeigt auf eins von mehreren sechseckigen Symbolen.

Viel mehr als nur "So tun, als ob"

Für Simulationen gibt es in Medizin und Medizintechnik viele Anwendungsbereiche. Sie reichen vom Training komplexer Fähigkeiten über die individuelle Anpassung von Implantaten und die Vorhersage von Therapieeffekten bis zur Simulation als echter Therapie. Weiterlesen

Herzpatienten leben länger mit Telemedizin

Telemedizin senkt nachweislich die Sterblichkeit von Herzpatienten. Zu diesem Ergebnis kommt die großangelegte Telemedizin-Studie TIM-HF2. Weiterlesen

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Die steigenden Gesundheitsausgaben: von links nach rechts sechs treppenartig ansteigende Geldstapel mit €-Banderolen. links ein Junge, dann ein junger Mann, ein Mann mit Bart und Krawatte, ein alter Mann mit Krückstock und ein alter Mann im Rollstuhl. Dahinter ein symbolisches Krankenhaus mit rotem Kreuz.

Eine Milliarde Euro kostet die Gesundheitsversorgung in Deutschland – und zwar täglich

Das Gesundheitssystem wird immer teurer. Das Statistische Bundesamt (Destatis) prognostiziert die Gesundheitsausgaben für das Jahr 2017 auf insgesamt 374,2 Milliarden Euro – ein Anstieg um 4,9 Prozent. Im Vorjahr lagen die Gesundheitsausgaben bei 356,5 Milliarden Euro (2015: +3,8 Prozent) oder 4.330 Euro je Einwohner. Dies entspricht einem Anteil von 11,3 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die höhere Wachstumsrate für das Jahr 2017 ist auf das dritte Pflegestärkungsgesetz zurückzuführen, das am 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist. Dadurch erhalten beispielsweise demenzkranke Menschen mehr Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Während die laufenden Gesundheitsausgaben innerhalb der vergangenen 16 Jahre deutlich angestiegen sind (2000: 208 Milliarden Euro, 2016: 350,2 Milliarden Euro), hat sich bei den Investitionen nahezu gar nichts getan (2000: 6,1 Milliarden Euro, 2016: 6,3 Milliarden Euro). Die größten laufenden Ausgabeposten 2016 waren Pflege (165,2 Milliarden Euro), Waren (96,8 Milliarden Euro), ärztliche Leistungen (95,4 Milliarden Euro) und Arzneimittel (55,1 Milliarden Euro). In ambulante Einrichtungen flossen 178,9 Milliarden Euro und in stationäre Einrichtungen 132,8 Milliarden Euro. Den größten Teil der Ausgaben tragen laut der Destatis-Berechnung die gesetzlichen Krankenkassen mit 212,4 Milliarden Euro (2016: 207,2 Milliarden Euro).

Ein Hauptgrund für die steigenden Gesundheitsausgaben ist die demografische Entwicklung in der Bundesrepublik. Die höchsten Behandlungskosten fallen bei Krankheiten in den letzten Lebensjahren an. Allerdings lassen sich die Ausgabenzuwächse über die Demografie allein nicht vollständig erklären. Auch der medizinisch-technische Fortschritt führt zu Ausgabensteigerungen. Dadurch sind schwere Erkrankungen wie Krebs heute oft kein Todesurteil mehr. Vielmehr leben die Menschen mit ihren Erkrankungen. (lp)

Mehr dazu auf Medizintechnologie.de

Gesundheitsausgaben 2015: Fast eine Milliarde – täglich

DRG-Fallzahlen 2016: Mehr als ein Drittel aller Patienten operiert

Gesundheitsstatistik 2017: Steigende Behandlungszahlen, stagnierende Bettenauslastung

31.073 Menschen in Deutschland sind 2015 an COPD verstorben.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD („Chronic Obstructive Pulmonary Disease“) liegt damit hierzulande auf Rang 6 der häufigsten Todesursachen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass COPD weltweit im Jahr 2030 den vierten Platz der häufigsten Todesursachen einnehmen wird. Bis dahin wird in Deutschland mit einem Anstieg auf 7,9 Millionen COPD-Betroffene gerechnet.

In der Öffentlichkeit grassieren eine Vielzahl von Bezeichnungen für diese Erkrankung, wie „chronische Bronchitis“ oder „Raucherhusten“. Denn COPD ist durch chronischen Husten mit oder ohne Auswurf und fortschreitende Luftnot gekennzeichnet. Die Bronchien sind chronisch entzündet, woraus eine Verengung der Atemwege mit chronischer Überblähung der Lunge sowie Zerstörung des Lungengewebes resultiert. Tabakrauchen stellt den bedeutendsten veränderbaren Risikofaktor für die COPD dar. Weitere wichtige Risikofaktoren sind berufliche Belastungen (zum Beispiel Steinkohlestaub) und Umweltfaktoren (zum Beispiel Feinstaub).

Die Deutsche Lungenstiftung schätzt, dass aktuell 10 bis15 Prozent der deutschen Bevölkerung an einer COPD leiden. 2015 mussten laut Statistischem Bundesamt 241.742 Patienten wegen der Lungenerkrankung vollstationär behandelt werden. Nach dem European Lung White Book ist unter den respiratorischen Erkrankungen die COPD mit dem größten Verlust an Arbeitstagen assoziiert: Der Verlust an Produktivität summiere sich in der Europäischen Union auf jährlich 28,5 Milliarden Euro. Die Gesamtkosten für die ambulante Behandlung der COPD betrage 4,7 Milliarden Euro, für die stationäre Versorgung 2,9 Milliarden Euro und für Medikamente 2,7 Milliarden Euro.

 

Mehr zum Thema:

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Unterstützung für kranke Lungen

Die siebte Stufe zu erreichen … … das ist das Ziel von Krankenhäusern, die sich als digitale Vorreiter auszeichnen lassen wollen.

Denn die siebte Stufe bedeutet den ersten Platz im Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM) von HIMMS Analytics. Die HIMSS (Healthcare Information and Management Systems Society) ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Healthcare-IT-Mitgliederorganisation. Mit dem Ranking verfolgt das ausgegründete Beratungs- und Forschungsunternehmen HIMMS Analytics den digitalen Wandel der Medizin in den Krankenhäusern.

EMRAM soll als Orientierung für die digitale Transformation sowie als Möglichkeit zur offiziellen Anerkennung von digitalen Vorreitern genutzt werden. Die Kliniken arbeiten daran, die acht Stufen (0 – 7) zu absolvieren – mit dem Ziel, Stufe 7 zu erreichen: eine Umgebung, in der alle Aufzeichnungen über Patienten, ihre Diagnosen und die Behandlung papierlos funktionieren.

Zu Beginn des Jahres 2018 sind nur fünf Krankenhäuser in Europa in der obersten Stufe, darunter ist kein deutsches Krankenhaus. Das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg und das Klinikum Nürtingen sind derzeit die einzigen deutschen Kliniken in Stufe 6 und damit Mitglieder der begehrten Stage 6 & 7-Community.

Das EMRAM von HIMSS Analytics wurde 2005 in den USA entwickelt und 2010 erstmals auch für Europa veröffentlicht. Seit dem 1. Januar 2018 hat HIMMS Analytics die Beschreibungen und Voraussetzungen für die einzelnen Stufen geändert. Dadurch wird der fortschreitenden Entwicklung im Klinikbereich Rechnung getragen und die Messlatte angehoben, sich als wirklich fortschrittliches und digitales Krankenhaus bezeichnen zu können. (ga)

 

Weiterführende Informationen zum EMRAM:

Auflistung der Stage 6 & 7 Community

Neue EMRAM-Kriterien des Jahres 2018

Best Practice

MEC-ABC: Die Mitarbeiter der Industrie-in-Klinik-Plattform treffen sich einmal monatlich im Haus von Frau Ruth Kirschner-Hermanns. Im Bildhintergrund befindet sich ein Bücherregal, davor steht eine weiße Tafel. Neben der Tafel stehen ein Mann und eine Frau, die etwas auf der Tafel skizzieren. An einem Tisch vor der Tafel sitzen fünf Menschen, die auf die Tafel blicken und sich unterhalten.

Clinical-Affairs-Abteilung auf Zeit

Sie verstehen sich als Lotsen durch den Dschungel der klinischen Prüfung: Die Mitarbeiter der MEC-ABC GmbH mit Sitz in Aachen wollen kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, ihre Produkte zur Zulassung zu führen und am Markt zu platzieren. Weiterlesen

„Innovation ist hier nicht aufzuhalten“

Raúl Aguayo-Krauthausen ist Berater und Botschafter von „Made for my wheelchair“ – ein Projekt der sogenannten Open-Source-Szene, in dem Tüftler Zubehör und Add-ons für Rollstühle entwickeln. Im Interview mit Medizintechnologie.de erklärt er, warum es diese Community dringend braucht. Weiterlesen

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