Zwei Ärzte eilen einen Gang entlag und blicken dabei auf Papierbögen, die sie n den Händen halten.

BMBF-Fördermaßnahme : Unterstützung bei klinischen Prüfungen

Mit der neuen Förderrichtlinie „Medizintechnische Lösungen in die Patientenversorgung überführen – Klinische Evidenz ohne Verzögerung belegen“ bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung dem Mittelstand in der Medizintechnik Innovationsbeihilfen für die klinische Validierung an.

Ein Mann drückt auf einer Tastatur auf eine blau gefärbte Taste mit der Aufschrift Relaunch.

DIMDI-Webauftritt : Schneller zu den relevanten Informationen

Das DIMDI hat einen neuen Internetauftritt. Das Institut gestaltet damit den Zugang zu seinen umfangreichen Informationsangeboten aus Medizin und Gesundheitswesen einfacher und übersichtlicher.

Ein als OP-Mediziner verkleidetes Model bedient einen weißen Roboterarm, den er in ein künstliches Thorax-Modell einführt.

Kurz und Bündig : OP-Roboter gewinnt renommierten Preis

Nachrichtenhunger auch über das Wochenende? Hier gibt es einige Kurzmeldungen, die zum Weglassen viel zu schade wären.

Illustration: Auf der linken Seite ragt ein berghoher Papierstapel ins Bild. Rechts davor steht ein Mann. Erschrocken schlägt er sich die Hand vor den Mund. Hinter ihm weist ein Schild mit der Aufschrift MDR in Richtung des Papierberges.

MDR / IVDR : Unternehmen brauchen mehr Zeit

Die Wirtschaftsminister der Bundesländer haben sich in ihrer diesjährigen Konferenz unter anderem mit der europäischen Medizinprodukte- und der In-vitro-Diagnostika-Verordnung (MDR / IVDR) befasst. Nun fordern sie die Bundesregierung auf, sich in Brüssel für längere Übergangsfristen stark zu machen.

Blick in ein Patientenzimmer: Ein Arzt und eine Schwester stehen vor einem Bildschirm und lächeln sich an. Im Hintergrund ist ein Patient in enem Bett zu sehen. Daneben steht ein Pfleger und schaut auf den Patienten hinunter.

Digitales Krankenhaus : Evolution vom Klemmbrett zum IT-Wagen

Am 1. Juli fiel an der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) der Startschuss für das bundesweit erste klinische Arbeitsplatzsystem, das Klinik und Forschung direkt miteinander verbindet: das KAS+.

Hintergründe

Digitalisierung der Pflege: Eine junge rothaarige Frau in türkisfarbener Schwesterntracht blickt auf einen frei schwebenden Bildschirm. Mit ihren Händen scheint sie auf einen bestimmten Bildausschnitt zu fokussieren.

„Digitalisierung eröffnet viele neue Chancen“

Wie digitale Technologien das Leben von Pflegebedürftigen und Pflegekräften erleichtern können, schildert Iris Meyenburg-Altwarg, Geschäftsführerin Pflege an der medizinischen Hochschule Hannover, im Interview. Weiterlesen

Blick auf die Hände zweier Menschen: Die Hände, die offensichtlich einer jüngeren Frau gehören, halten die Hände einer alten Frau und geben ihr Halt.

Mehr Zeit für Zwischenmenschlichkeit

Angesichts des demografischen Wandels sind immer mehr Menschen pflegebedürftig. Gleichzeitig werden Pflegekräfte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zunehmend zur Mangelware. Digitale Produkte können dazu beitragen, die Lage zu entschärfen. Weiterlesen

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Die steigenden Gesundheitsausgaben: von links nach rechts sechs treppenartig ansteigende Geldstapel mit €-Banderolen. links ein Junge, dann ein junger Mann, ein Mann mit Bart und Krawatte, ein alter Mann mit Krückstock und ein alter Mann im Rollstuhl. Dahinter ein symbolisches Krankenhaus mit rotem Kreuz.

Eine Milliarde Euro kostet die Gesundheitsversorgung in Deutschland – und zwar täglich

Das Gesundheitssystem wird immer teurer. Das Statistische Bundesamt (Destatis) prognostiziert die Gesundheitsausgaben für das Jahr 2017 auf insgesamt 374,2 Milliarden Euro – ein Anstieg um 4,9 Prozent. Im Vorjahr lagen die Gesundheitsausgaben bei 356,5 Milliarden Euro (2015: +3,8 Prozent) oder 4.330 Euro je Einwohner. Dies entspricht einem Anteil von 11,3 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die höhere Wachstumsrate für das Jahr 2017 ist auf das dritte Pflegestärkungsgesetz zurückzuführen, das am 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist. Dadurch erhalten beispielsweise demenzkranke Menschen mehr Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Während die laufenden Gesundheitsausgaben innerhalb der vergangenen 16 Jahre deutlich angestiegen sind (2000: 208 Milliarden Euro, 2016: 350,2 Milliarden Euro), hat sich bei den Investitionen nahezu gar nichts getan (2000: 6,1 Milliarden Euro, 2016: 6,3 Milliarden Euro). Die größten laufenden Ausgabeposten 2016 waren Pflege (165,2 Milliarden Euro), Waren (96,8 Milliarden Euro), ärztliche Leistungen (95,4 Milliarden Euro) und Arzneimittel (55,1 Milliarden Euro). In ambulante Einrichtungen flossen 178,9 Milliarden Euro und in stationäre Einrichtungen 132,8 Milliarden Euro. Den größten Teil der Ausgaben tragen laut der Destatis-Berechnung die gesetzlichen Krankenkassen mit 212,4 Milliarden Euro (2016: 207,2 Milliarden Euro).

Ein Hauptgrund für die steigenden Gesundheitsausgaben ist die demografische Entwicklung in der Bundesrepublik. Die höchsten Behandlungskosten fallen bei Krankheiten in den letzten Lebensjahren an. Allerdings lassen sich die Ausgabenzuwächse über die Demografie allein nicht vollständig erklären. Auch der medizinisch-technische Fortschritt führt zu Ausgabensteigerungen. Dadurch sind schwere Erkrankungen wie Krebs heute oft kein Todesurteil mehr. Vielmehr leben die Menschen mit ihren Erkrankungen. (lp)

Mehr dazu auf Medizintechnologie.de

Gesundheitsausgaben 2015: Fast eine Milliarde – täglich

DRG-Fallzahlen 2016: Mehr als ein Drittel aller Patienten operiert

Gesundheitsstatistik 2017: Steigende Behandlungszahlen, stagnierende Bettenauslastung

31.073 Menschen in Deutschland sind 2015 an COPD verstorben.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD („Chronic Obstructive Pulmonary Disease“) liegt damit hierzulande auf Rang 6 der häufigsten Todesursachen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass COPD weltweit im Jahr 2030 den vierten Platz der häufigsten Todesursachen einnehmen wird. Bis dahin wird in Deutschland mit einem Anstieg auf 7,9 Millionen COPD-Betroffene gerechnet.

In der Öffentlichkeit grassieren eine Vielzahl von Bezeichnungen für diese Erkrankung, wie „chronische Bronchitis“ oder „Raucherhusten“. Denn COPD ist durch chronischen Husten mit oder ohne Auswurf und fortschreitende Luftnot gekennzeichnet. Die Bronchien sind chronisch entzündet, woraus eine Verengung der Atemwege mit chronischer Überblähung der Lunge sowie Zerstörung des Lungengewebes resultiert. Tabakrauchen stellt den bedeutendsten veränderbaren Risikofaktor für die COPD dar. Weitere wichtige Risikofaktoren sind berufliche Belastungen (zum Beispiel Steinkohlestaub) und Umweltfaktoren (zum Beispiel Feinstaub).

Die Deutsche Lungenstiftung schätzt, dass aktuell 10 bis15 Prozent der deutschen Bevölkerung an einer COPD leiden. 2015 mussten laut Statistischem Bundesamt 241.742 Patienten wegen der Lungenerkrankung vollstationär behandelt werden. Nach dem European Lung White Book ist unter den respiratorischen Erkrankungen die COPD mit dem größten Verlust an Arbeitstagen assoziiert: Der Verlust an Produktivität summiere sich in der Europäischen Union auf jährlich 28,5 Milliarden Euro. Die Gesamtkosten für die ambulante Behandlung der COPD betrage 4,7 Milliarden Euro, für die stationäre Versorgung 2,9 Milliarden Euro und für Medikamente 2,7 Milliarden Euro.

 

Mehr zum Thema:

COPD und Lungenkrebs: Sterblichkeitsrate unter Frauen steigt

Nicht-invasive Beatmung kann Leben retten

Unterstützung für kranke Lungen

Die siebte Stufe zu erreichen … … das ist das Ziel von Krankenhäusern, die sich als digitale Vorreiter auszeichnen lassen wollen.

Denn die siebte Stufe bedeutet den ersten Platz im Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM) von HIMMS Analytics. Die HIMSS (Healthcare Information and Management Systems Society) ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Healthcare-IT-Mitgliederorganisation. Mit dem Ranking verfolgt das ausgegründete Beratungs- und Forschungsunternehmen HIMMS Analytics den digitalen Wandel der Medizin in den Krankenhäusern.

EMRAM soll als Orientierung für die digitale Transformation sowie als Möglichkeit zur offiziellen Anerkennung von digitalen Vorreitern genutzt werden. Die Kliniken arbeiten daran, die acht Stufen (0 – 7) zu absolvieren – mit dem Ziel, Stufe 7 zu erreichen: eine Umgebung, in der alle Aufzeichnungen über Patienten, ihre Diagnosen und die Behandlung papierlos funktionieren.

Zu Beginn des Jahres 2018 sind nur fünf Krankenhäuser in Europa in der obersten Stufe, darunter ist kein deutsches Krankenhaus. Das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg und das Klinikum Nürtingen sind derzeit die einzigen deutschen Kliniken in Stufe 6 und damit Mitglieder der begehrten Stage 6 & 7-Community.

Das EMRAM von HIMSS Analytics wurde 2005 in den USA entwickelt und 2010 erstmals auch für Europa veröffentlicht. Seit dem 1. Januar 2018 hat HIMMS Analytics die Beschreibungen und Voraussetzungen für die einzelnen Stufen geändert. Dadurch wird der fortschreitenden Entwicklung im Klinikbereich Rechnung getragen und die Messlatte angehoben, sich als wirklich fortschrittliches und digitales Krankenhaus bezeichnen zu können. (ga)

 

Weiterführende Informationen zum EMRAM:

Auflistung der Stage 6 & 7 Community

Neue EMRAM-Kriterien des Jahres 2018

Best Practice

„Innovation ist hier nicht aufzuhalten“

Raúl Aguayo-Krauthausen ist Berater und Botschafter von „Made for my wheelchair“ – ein Projekt der sogenannten Open-Source-Szene, in dem Tüftler Zubehör und Add-ons für Rollstühle entwickeln. Im Interview mit Medizintechnologie.de erklärt er, warum es diese Community dringend braucht. Weiterlesen

Ein weißes Operations-Mikroskop, in welches eine Frau mit Operationskleidung hineinschaut.

Präzisionsbilder für die Neurochirurgie

Die optische Kohärenztomografie liefert hochauflösende Aufnahmen des Gewebes, ihre Weiterentwicklung Hochfrequenz-OCT sogar in Echtzeit und 3-D. Im Verbundprojekt Neuro-OCT wollen Lübecker Forscher die Technologie nutzen, um Tumoren des zentralen Nervensystems künftig radikaler und zugleich schonender zu operieren. Weiterlesen

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